Elektrotherapie

Bei der Elektrotherapie wird ein schwacher Wechselstrom mit niedriger Frequenz (gemessen in Hertz/hz) eingesetzt, der vor allem zur Behandlung von Schmerzen und zur Muskelstimulation dient. Die Frequenz beträgt 10-100Hz. Die Elektroden werden dabei in der Nähe der schmerzenden Stellen platziert. Der Reiz selbst ist dabei nicht schmerzhaft. Manchmal werden die Elektroden im Bereich der Wirbelsäule angelegt, aus dem der befallene Nerv austritt. Diese Hautgebiete werden dann mit hohen Frequenzen und niedrigen Stromstärken stimuliert und lösen nichtschmerzhafte Missempfindungen aus. So wird ein Gegenreiz geschaffen und die Schmerzen bessern sich. Grundsätzlich dient die Reizstromtherapie der Kräftigung der Muskulatur.